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Familie LohmannAuswanderungsdatum: 04. September 1846.
Wappe der LohmännerDer Verband der Nachkommen der Sippe Lohmann, ansässig um 1600 im Landkreise Hameln a. W., e. V. Leipzig, beschloss in seiner Generalversammlung vom 22. Mai 1938 in Hameln a. W. und Haverbeck die Annahme nebenstehend abgebildeten Wappens für seine Mitglieder.
Die Germanen nannten ihre Heiligen Haine mit dem Opferfeuer "lo" (locus). Ihr Hüter hiess loman. Für das Alter dieses Namens zeugt auch eine Urkunde vom 2. September 820. In dieser wird ein loman als Zeuge genannt. (Traditiones Possessionesque Witzenbergenses (Elsass) edit Dr. Zeuss, 1842, Preussische Staatsbibliotek zu Berlin) - Im Schaumburger Schatzregister werden über Heunicke und Hans Loman 1561 Angaben gemacht. Die Kirchenrechnungen zu Hemringen nennen im Jahre 1564 Jolf Loman zu Haverbeck als Pächter von Kirchenland. Die Genannten sind unsere ältesten bislang urkundlich verbürgten Ahnen. Die kulturelle Tätigkeit unserer Ahnen fand ihre Fortsetzung durch die späteren Generationen unserer Sippe. Tönnis Lohmann war etwa von 1640 ab in Haverbeck Kirchendiener und Schulmeister. Ihm folgten bis in die Gegenwart in allen Linien unserer Sippe Lehrer und Pastoren. Sie alle bekannten sich wie auch wir zur heiligen Flamme der Liebe. Wahrheit und Erkenntnis. - Die Zeichen unseres Wappens verkünden diese Überlieferungen. Sie nahmen uns und unsere Nachkommen, dieses Wappen pflichtgetreu in Ehren, im dienste für unsere Volksgemeinschaft und so im Geiste unserer Ahnen zu tragen. Das Wappen ist in die Deutsche Wappenrolle bürgerlicher Geschlechter unter Nr. 904/38 am 8. Juni 1838 eingetragen. Im schräglinks geteilten Schild, vorn in Silber 5 (3, 1, 1) grüne bewurzelte Eichen, unten in schwarz, über rot geteilt, oben ein goldenes Feuer, unten ein schräglinks gelegtes, linksgerichtetes geschlossenes silbernes Buch mit Schliessen. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein roter Flug. Hameln a. d. Weser, den 22. Mai 1938
ERSTE EINWANDERERFAMILIE:GEORG KARL MAXIMILIAN LOHMANN
Georg Karl Maximilian war Sohn eines Lehrers. Von Beruf war er Kaufmann und wurde in Brasilien ein Landwirt. Von Rio de Janeiro kam er in die Kaffeschneise im damaligen Munizip São Leopoldo, wo er sich mit Bárbara Wingert verheiratete. Diese war am 5. Juli 1828 geboren und starb am 24 November 1915 in Linha Lenz, Munizip Estrela – Rio Grande do Sul. Im Nordwestlichen Teil des Munizips Estrela kaufte Georg Karl 1.200 Hektar Land mit Urwald bestanden, um die Zukunft seiner 12 Kinder zu sichern. Zu seiner Ehre heisst diese Gegend heute noch ¨Fazenda Lohmann¨. Heute gehört diese Gegend zur Gemeinde Roca Sales.
Kinder vom Georg Karl und Bábara:
2ª EINWANDERERFAMILIE:
GEORG AUGUST CHRISTIAN LOHMANN
Er stammte aus Braunschweig und wanderte aus nach Brasilien. Es bestehen keine Angaben über seine Reise und Namen des Schiffes. Es steht fest dass er nach Novo Paraíso kam, im Munizip Estrela – Rio Grande do Sul, wo er mit Katharina Balus heiratete. Katharina starb am 11. November 1905. Beide sind auf dem Friedhof von Novo Paraíso bestattet. Er war ein Bruder von Georg Karl Maximilian.
Kinder vom Georg August Christian und Katharina:
3ª EINWANDERERFAMILIE:KAROLINE JUSTINE WILHERMINE CHARLOTTE LOHMANN
Sie wanderte aus Arholzen, Braunschweig aus und kam nach Brasilien. Sie war Schwester von Georg August Christian und kam mit diesem nach Brasilien. Es bestehen keine Angaben über diesselbe und ihre Nachkommen. Sie war verheiratet mit Karl Wöhler und hatte 5 Kinder deren Namen nicht bekannt sind.
4ª EINWANDERERFAMILIE:CLEMENS LOHMANN
Er war wohnhaft an dem Ort wo sich heute die blühende Stadt Joinville befindet, im Staat Santa Catarina. Er heirate in Holland und kam von dort nach Brasilien. Über seine Frau ist nichts bekannt. In Joinville kaufte er sich ein grosses Stück Land, da wo sich heute der Stadtteil Iririu befindet. Später baute dort einer seiner Nachkommen ein grosses Haus, ein Denkmal der Familie Lohmann in Joinville. Dieses Haus erbte Eugênio Paulo Lohmann und seine Gattin Emilia Lohmann. In Brasilien war Clemens Landwirt. Seine Nachkommen sind sehr aktiv in jenem Staat. Es bestehen keine weitere Angaben über die Nachkommen.
5ª EINWANDERERFAMILIE:
Dr. Karl Ernst Julius Lohmann und Frau Louise Schepper mit Kind Helena Lohmann
DR. KARL ERNEST JULIUS LOHMANN
Er kam auf Einladung des Ministers Miguel Calmon del Pin e Almeida mit dem Auftrag eine Teepflanzung in Bahia zu beginnen. Er war Naturforscher und Chemielehrer. Von Bahia kam er nach Rio de Janeiro und wurde Chemielehrer an der Polittechnische Schule Largo do São Francisco. Er war Gründer der Chemieschule, welche den Namen Faculdade de Engenharia trägt. Er schrieb Komentare über Arbeiten von berühmten Lehrer des Colégio Pedro II. Er war berater am Instituto da Propriedade Industrial. Wegen seinen hervorragenden Arbeiten bekam er Dankesschreiben vom Bundespräsidenten Getúlio Vargas. Er war verheiratet mit Louise Schepper, welche am 31. März 1874 in Protjitan, Jawa geboren wurde. Sie lernte Musik und Gesang. Sie starb am 5. September 1957 in Rio de Janeiro und wurde auf dem Friedhof São João Batista in der Familliengruft der Familie Lohmann beigesetzt. Auf Ihrem Grab steht folgende Inschrift: ¨Nach der Arbeit die verdiente Ruhe¨.
Kinder vom Dr. Karl Ernest Julius und Louise:
6ª EINWANDERERFAMILIE:
Auf dem Foto: Carl Louis Ernest Lohmann Ehegattin: Carla Regeur Kindern: Roberto Lohmann und Fernando Lohmann.
CARL LOUIS ERNEST LOHMANN
Wichtige Daten der Familie: Carl Louis Ernest Lohmann hatte in der Schweiz Volkswirtschaft studiert. Suchte danach eine Anstellung in Holland. Aber weil er in der Schweiz ausgebildet war, fand er keine Stellung. Dann versuchte er in der Schweiz zu arbeiten, aber dort wiederum fand er keine Arbeitsmöglichkeit weil er geborener Holländer war. Daraufhin schrieb er zwei Briefe an Vettern die im Neuen Kontinent lebten, einer in Brasilien und der andere in den USA. Der Brief der zuerst beantwortet würde, sollte sein Schicksal bestimmen. Weil die erste Antwort von dem brasilianischen Vetter kam, wanderte er nach Brasilien aus.
Namen der Kindern:
7ª EINWANDERERFAMILIE:
KARL FRIEDRICH FRANZ LOHMANN
Er ging an Bord in Magdeburg – Deutschland – des Schiffes BENEVENTE. Er kam am 16. Dezember nach Brasilien. Er landete in Rio de Janeiro und musste 15 Tage auf der Blumeninsel bleiben bis er die Einreiseerlaubnis in Brasilien bekam. Nach Erhalt der Einreiseerlaubnis in Rio de Janeiro reisten sie mit der Eisenbahn bis nach der stadt União da Vitória im Staat Paraná. In Folge der schlechten Lebensbedingungen und Sicherheitsprobleme zogen sie nach der Hauptstadt Curitiba. Karl betrieb dort den Beruf eines Schneiders. Karl starb am 2. August 1944 in Curitiba – Staat Paraná. Er war verheiratet mit Berta Friederike Dorothea Beinhorn, die am 11. März 1870 in Westregeln – Deutschland geboren war und verstarb am 3. September 1952 in Curitiba, Paraná.
Kinder von Karl Friedrich und Friederike Dorothea:
8ª EINWANDERERFAMILIE:
HANNS MARTIN LOHMANN
Er kam von Koblenz nach Brasilien mit dem Schiff CAP. POLONIO. In Koblenz arbeitete er in der Fabrik von M. Meyer. Sein Wunsch war den Beruf als Geschäftsmann zu ergreifen. In Folge seiner Begabung wurde er von Meyer nach Rio de Janeiro geschickt um dort die Leitung der Filiale der Firma Meyer zu übernehmen. Nach 5 Jahre erfolgreicher Arbeit entschloss er sich endgültig nach Brasilien auszuwandern und ein eigenes Unternehmen zu gründen. Sein Erfolg in Industrie und Handel war so gross dass es ihm nicht an Vertretungen fehlte. In Rio de Janeiro wurde er 5 mal zum Präsidenten der Evangelischen Lutherischen Kirche gewählt. Wegen seinen grossen Verdienste wurde ihm von der Deutschen Regierung das Verdienstkreuz 1. Klasse verliehen, welches ihm am 10. Januar des Jahres 1966 in der Deutschen Botschaft in Rio de Janeiro überreicht wurde. Am 9. Mai 1942 verheiratete er sich mit Margot Armbrust, Tochter seines Teilhabers August Armbrust in Rio de Janeiro.
Kinder von Hanns Martin und Margot:
9ª EINWANDERERFAMILIE:NORA LOHMANN Sie kam aus Norwegen nach Brasilien und siedelte sich in der Stadt Pelotas – Rio Grande do Sul – Brasilien an, wo sie als Bibliotekarin an der Universität Pelotas arbeitete. Weitere Daten im Bezug ihr Auswanderung aus Norwegen sind nicht bekannt.
Weitere Informationen der Familie Lohmann in Brasilien gehen Sie in Kontakt mit: Herbert Carlos Lohmann Caixa Postal 196 95900-000 - Lajeado - RS - Brasil E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Museum der Familie Lohmann
Friedhof in Linha Winck
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